Lässt sich das Risiko für eine Verletzung des Beckenbodenmuskels vor der Geburt bestimmen?

Werdende Mütter machen sich immer öfter Sorgen über Geburtsverletzungen von sich selbst und beim Kind während einer natürlichen Geburt. Hier in einem Forum für Schwangere klingt das so: Guten Abend ihr lieben, … Meine große bekam ich per KS, wegen BEL, da gab es auch damals keine Diskussion für mich! Nun ist es jetzt so (23ssw) das ja grundsätzlich erstmal alles für eine normale Entbindung spricht, auch würde ich dieses Erlebnis gerne mitnehmen! Meine größte Angst ist, nicht die Schmerzen während der Geburt), sondern die Verletzungen, die evt dafür sorgen, dass es hinterher untenrum nicht mehr alles so ist wie es mal war Diese Vorstellung lässt mich wirklich über einen WKS nachdenken, obwohl ich das eigentlich nicht möchte.
Eine weitere Angst, ist die Sauerstoffunterversorgung des Kindes unter der Geburt! Könnt ihr mir irgendwie die Angst nehmen?
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Wenn die Scheide nach der Geburt schlaff und weit wird

Ein Hilferuf auf einer der meist besuchten deutschen Internetseiten klingt nicht gut: Vaginaverengung. Was sich dahinter verbirgt, ist ein oft verschwiegenes Problem. Immer mehr Frauen suchen Unterstützung, weil sie ihre Scheide nach einer oder mehreren Geburten als schlaff und zu locker wahrnehmen. Der “geweitete Beckenboden” lasse sich nicht immer “optimal” zurückbilden, heißt es in dem Artikel. Es geht nicht nur um die Folge Inkontinenz (unwillkührlicher Abgang von Harn und Stuhl), es geht auch um eine als zu weit empfundene Vagina, es geht um schlechteren Sex nach einer natürlichen Geburt, wenn man das Kind wirklich beim Namen nennen will. Die Autorin des Artikels, Nicola Wilbrand-Donzelli, tut sich zwar schwer mit den Experten. Denn diese wollen das Problem mit “schneller” Rückbildungsgymnastik beheben. Gemeint ist wohl, mit Rückbildungsgymnastik schneller beheben. Dennoch bleibt die Autorin hartnäckig und nah am Geschehen: Helfen kann das längst nicht jeder Frau. Wenn klar wird, “dass durch konsequente Gymnastik die Festigkeit des Beckenbodens nichtr mehr erreicht wird”, dann gibt es “angeleitetes” Spezialtraining vom Physiotherapeuten – oder schließlich doch eine Operation. Und das kann dann ein “kleinerer” Eingriff sein, oder aber “anspruchsvolle und mehrschichtige Operationen”. (mehr …)

Megastress im Kreißsaal: Auch Hebammen und Ärzte sind nach Geburtstraumen erschüttert

Es ist “das” Megaflowerlebnis im Leben einer Frau – die Geburt eines Kindes: Glück, Endorphine im Übermaß, wie das Erklimmen eines Zehntausenders, und was der Superlative mehr sind, wenn im Vorfeld versprochen wird, was eine Frau erwartet. Man möchte meinen, dass Geburtshelfer und Hebammen schon allein deswegen einen Traumberuf haben. Denn sie ermöglichen eben all das den Frauen. Die Realität sieht hingegen dramatisch anders aus, denn nicht selten spielen sich unter der Geburt Tragödien ab.Deshalb sind Hebammen und Geburtshelfer ofmals “vergessene Opfer”; sie leiden nicht selten am Posttraumatischen Stresssyndrom, weil es eben bei Geburten meist weniger glückselig zugeht, als zugegeben wird. (mehr …)

Der Wunschkaiserschnitt ist sicherer für das Baby

Eine vor kurzem von Frauenärzten aus China im American Journal of Obstetrics & Gynecology veröffentlichte Studie gibt erstaunlich eindeutig Auskunft über den Vergleich zwischen Wunschkaiserschnitt und natürlicher Geburt: Der geplante Eingriff ist für das Kind einfach sicherer.

Im einzelnen sehen die Vorteile für die neugeborenen Kinder so aus: Sie müssen signifikant weniger Geburtsverletzungen befürchten, deutlich weniger neonatale Infektionen am Anfang der Neugeborenenphase, ebenfalls statistisch signifikant weniger Gehirnschäden aufgrund von Sauerstoffmangel unter der Geburt (ischämische Asphyxie) und schließlich kommt das Einatmen von Kindspech oder kindlichem Stuhl mit all den Gefahren für die Lunge und die Gesundheit des Babys (Mekonium-Aspirations-Syndrom)auch deutlich seltener vor.
Zwar gibt es bei den Kaiserschnittgeburten häufiger Atemprobleme bei den Kindern, aber nur dann, wenn sie zu früh geholt werden (was leider ein Teil der Eltern wünschen, um einen bevorzugten “Geburtstag” festlegen zu können). Für diejenigen unter den Kaiserschnittkindern, die in der 39. und 40. Schwangerschaftswoche geboren wurden, glichen sich diese Unterschiede wieder aus. Das bestätigen auch Studien aus Europa. (mehr …)